Heimvernetzung per VPN
IPSec-Verbindung zwischen TPLink Router und Fritz!box

An meinem Standort nutze ich seit Jahren einen TPLink DSL-Router VR2100v für den Zugang zum Internet. Nun kam ein zweiter Standort hinzu. Leider stand ein TPLink Produkt nicht zur Verfügung, so dass ich eine Fritz!box 7690 erwarb. Beide Standorte verband ich über eine VPN. Meine Erfahrungen möcht ich gern teilen.

TPLink Router
Fritz!box
Der Internetprovider kann die IP Adressen, über die die Verbindung ins Internet hergestellt wird, ändern. Damit  der Standort immer über die gleiche Adresse verfügt, gibt es den Domän Namen Service. Hier kann dem Standort eine Name zugeordnet werden, welcher immer auf die aktuelle IP Adresse verweist. Diesen Service bieten beide Produkthersteller an.
 
Beim TPLink Router gibt es in "Erweitert" unter der Rubik "Netz" den Abschnitt "Dynamisches DNS" . Hier ist der Domänname festzulegen.


In der Fritz!box muss erst unter "Internet" ein MyFritz!-Konto eingerichtet werden. Im unteren Abschnitt "MyFritz!-Internetzugriff" wird dann der Domänname festgelegt.
Damit zwei Netzwerke mit einander verbunden (gekoppelt) werden können, müssen diese folgende Eigenschaften besitzen. Die Netze dürfen nicht den gleichen IP Adressbereich nutzen. Und die Router IP Adresse muss eindeutig definiert sein. Die Konfiguration des VPN erfolgt auf beiden Seiten analog.
Der Aufbau des VPN Tunnels erfolgt, wenn ein Teilnehmer im Netz ein Verbindung in das andere lokale Netz benötigt. Bei einer unterbrochenen Verbindung kann das Zeit in Anspruch nehmen.

Beim TPLink Router werden unter "Erweitert", Rubik "VPN" im Abschnitt "IPSec-VPN" die Parameter konfiguriert. Ein charakterisiernder Verbindungsname kann festgelegt werden. Für "Remote-IPSec-Gateway" ist der Domänname der Fritz!box einzutragen. Der "Pre-Shared-Key" ist ein sicheres Passwort, gleich dem in der Fritz!box.

Im Fall der Fritz!box ist zuerst die Art des VPNs auszuwählen. Im ersten Fall funktioniert die Fritz!box als Server, im anderen als Client.
Unter "Internet" werden in der Rubrik "Freigaben" im Abschnitt "IPSec-Verbindungen" die Parameter konfiguriert. Ein charakterisiernder Verbindungsname kann festgelegt werden. Als "Inernet Adresse der Gegenstelle" ist der Domänname des TPLink Routers einzutragen. Der "Preshared-Key" ist ein sicheres Passwort, gleich dem des TPLink Routers.


Die Parameter lassen sich auf der Fritz!box nicht konfigurieren. Deshalb sollten diese von der Fritz!box unter den Angaben in "Internetzugangsregeln > VPN mit IPSec in Fritz!box nutzen" übernommen werden. Auswahl ist möglich.
Auch wenn "VPN-Verbidung dauerhaft halten" angklickt ist, kann es zur Unterbrechung kommen. Entsprechen der ausgewählten Verbindungsart muss die VPN Verbindung erst wieder aufgebaut werden.
Deshalb sollt man nicht den "gesamten Netzwerkverkehr über die VPN-Verbindung senden".

Für MS-Geräte empfiehlt sich "NETBIOS" über diese Verbindung zuzulassen.
Um die Konfiguration eines IPSec VPN auf der Fritz!box fertigzustellen, ist  zum Schluss eine Aktion an der Fritz!box selbst vor Ort erforderlich.